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Eltel organisiert Smart Metering Kundenseminar gemeinsam mit EnBW und EVB

2017-04-03

Das Kundenseminar fand am 23. März in Berlin zusammen mit den deutschen Versorgungsunternehmen EnBW und EVB Billing & Services statt.

EVB Billing & Services ist ein deutsches Unternehmen, das sich auf Outsourcing-Angebote für Versorgungsunternehmen spezialisiert hat und mit dem Eltel eine Geschäftsentwicklungsvereinbarung über die Zusammenarbeit beim Geschäftsausbau für Metering Services in Deutschland hat. Die EnBW bietet außerhalb ihres Netzgebietes ganzheitliche Smart Meter Dienstleistungen mit der Eltel als exklusivem Dienstleistungspartner an.

Die drei Unternehmen haben in Zusammenarbeit mit der LBD-Beratungsgesellschaft aus Berlin eine gemeinsame Studie über Handlungsempfehlungen für die wirtschaftliche Leistungserbringung im intelligenten Messwesen veröffentlicht. Deutsche Versorgungsunternehmen, Netzbetreiber, heutige und zukünftige Mess-Stellen-Betreiber sowie Berater besuchten das Nachmittagsseminar.

Die Tagung startete mit einem Überblick über die Ergebnisse der Studie, präsentiert von Andreas Gnilka, Geschäftsführender Gesellschafter der LBD-Beratungsgesellschaft GmbH. Der Zweck der Studie war eine strukturierte Analyse, wie Versorgungsunternehmen ihren Metering-Einsatz organisieren könnten/sollten, inklusive Make or Buy Strategiebewertung, die von der Größe des Rollouts abhängig sind.

Danach schilderte Lothar Siebert, Leiter Vertrieb Dienstleistungen Operations EnBW AG, die Erfahrungen aus den 2006 gestarteten Pilotprojekten im Smart Metering, wie das Angebot für Smart Meter-Dienstleistungen entwickelt wurde und wie der Roll-Out-Plan der EnBW aufgebaut ist. EnBW plant, das intelligente Metering System bis 2032 in ihren 560.000 Zählerparks einzusetzen.

Poul Berthelsen, Smart Metering Manager bei NRGi in Dänemark, beschrieb die Erfahrungen mit dem Rollout in den Jahren 2010-2014, wie sie ein neues Marktmodell entwickelt und die Messdaten genutzt haben. Ihre Erfahrung mit dem Zählerpark mit über 200.000 Messpunkten zeigte, dass die Vorteile der Nutzung tatsächlich vielseitiger waren, als es der regulatorische Rahmen insgesamt erfordert. In heutigen Energiesystemen ist die Datenmenge, die für einen optimalen Betrieb benötigt wird, in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das dänische System umfasst auch einen Datenhub, der eine wichtige Rolle als Zugangspunkt für Marktteilnehmer in dem liberalisierten nordischen Strommarkt hat. NRGi hat frühzeitig die Entscheidung getroffen, sowohl das Rollout als auch die Sammlung der Messdaten an Eltel auszulagern.

Abschließend wurde von Armin Pirkwieser, Geschäftsführer der U-Serv GmbH, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Eltel Deutschland, Eltel und insbesondere Eltels Erfahrungen für Metering- und Smart Metering-Lösungen präsentiert. U-Serv erbringt für deutsche Versorgungsunternehmen eine Vielzahl von technischen Außendiensttätigkeiten für Strom, Gas und Wasser. In Kombination mit der führenden Position von Eltel in den nordischen Smart Meter-Rollouts mit über fünf Millionen Zählern, sowohl im Installations- als auch im Auftragsbestand, und der daraus resultierenden Expertise, ist die U-Serv in der Lage diese Erfahrung auf dem deutschen Markt anzubieten, von wenigen Hundert bis zu mehreren Hunderttausenden Zählerinstallationen.

Die Präsentationen lösten eine lebhafte Diskussion unter den Teilnehmern aus, viele Fragen wurden an die Moderatoren gestellt und ein interessanter Dialog entwickelte sich, wie man den Einsatz von intelligenten/Smart Metering-Technologien erfolgreich implementieren kann.

Eltel bietet zusammen mit den Partnern ein weiteres Seminar am 06. April 2017 in Stuttgart zum gleichen Thema an.

Für weitere Informationen wenden Sie sich in Deutschland bitte an:

Armin Pirkwieser, Rademachersweg 4, 45894 Gelsenkirchen

Telefonisch: 0209/9571911 oder per e-mail: armin.pirkwieser@u-serv.de

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